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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: März 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen [Firmenname], [Adresse] (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung des SaaS-Dienstes „prerendered.io" (erreichbar unter prerendered.io und app.prerendered.io).

(2) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden einen webbasierten Pre-Rendering-Dienst als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Der Dienst rendert JavaScript-basierte Webseiten (Single-Page-Applikationen) in einem headless Browser und liefert die vorgerenderten HTML-Versionen an Suchmaschinen-Bots und KI-Crawler aus.

(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Tarif (Plan) gemäß § 5 dieser AGB sowie der aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.

(3) Der Anbieter erbringt seine Leistungen auf Servern innerhalb der Europäischen Union (Deutschland). Ein Anspruch auf einen bestimmten Serverstandort besteht nicht, solange sich die Server innerhalb der EU befinden.

§ 3 Registrierung und Vertragsschluss

(1) Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes ist die Registrierung eines Kundenkontos unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse und eines Passworts.

(2) Mit der Registrierung gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Registrierung bestätigt oder den Zugang zum Dienst freischaltet.

(3) Der Kunde sichert zu, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten wahrheitsgemäß und vollständig sind, und verpflichtet sich, diese aktuell zu halten.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die unter seinen Zugangsdaten erfolgen, sofern er diese nicht zu vertreten hat.

§ 4 Domainverifizierung

(1) Zur Nutzung des Dienstes muss der Kunde die Inhaberschaft an den eingetragenen Domains durch einen DNS-TXT-Eintrag nachweisen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, nicht verifizierte Domains nach angemessener Frist aus dem System zu entfernen.

§ 5 Leistungsbeschreibung und Tarife

(1) Der Dienst wird in folgenden Tarif-Stufen (Plänen) angeboten:

PlanRenders/MonatDomainsPreis/Monat
Free50010 EUR
Starter10.00039 EUR
Pro50.0001029 EUR
Business250.0002579 EUR
Agency500.000100149 EUR

(2) Die jeweiligen Leistungsmerkmale der Tarife (Cache-TTL, Crawl-Intervall, API-Zugang, Priority Support usw.) ergeben sich aus der aktuellen Leistungsübersicht auf der Website.

(3) Der Anbieter behält sich vor, die Leistungsmerkmale und Tarife für die Zukunft anzupassen. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Der Kunde hat das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu kündigen.

(4) Bei Überschreitung des im Tarif enthaltenen Render-Kontingents werden zusätzliche Renders mit 1 EUR pro 1.000 Renders berechnet (Overage), sofern der Kunde keinen höheren Tarif wählt.

§ 6 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,5 % im Jahresmittel, bezogen auf die Erreichbarkeit der Rendering-Infrastruktur. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, höhere Gewalt sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit mindestens 48 Stunden vorher angekündigt und in verkehrsarme Zeiten gelegt.

§ 7 Preise und Zahlung

(1) Alle auf der Website genannten Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum. Bei jährlicher Abrechnung gewährt der Anbieter einen Rabatt in Höhe von zwei Monatsbeträgen.

(3) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Mit der Auswahl eines kostenpflichtigen Tarifs erteilt der Kunde eine Einzugsermächtigung für die wiederkehrende Abrechnung.

(4) Der Anbieter stellt dem Kunden eine Rechnung gemäß § 14 UStG in elektronischer Form (PDF per E-Mail) zur Verfügung.

(5) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Mahnung mit angemessener Nachfrist zu sperren. Die Pflicht zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt hiervon unberührt.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag über den Free-Tarif wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.

(2) Kostenpflichtige Tarife mit monatlicher Abrechnung haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Sie verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

(3) Kostenpflichtige Tarife mit jährlicher Abrechnung haben eine Mindestlaufzeit von einem Jahr. Sie verlängern sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern sie nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(5) Die Kündigung kann über das Kundenkonto (Dashboard), per E-Mail an [E-Mail-Adresse] oder in Textform erfolgen.

(6) Bei Kündigung eines kostenpflichtigen Tarifs wird das Konto zum Ende des bezahlten Zeitraums auf den Free-Tarif umgestellt. Gecachte Daten und Konfigurationen, die über den Free-Tarif hinausgehen (z. B. zusätzliche Domains), werden nach Ablauf von 30 Tagen gelöscht.

§ 9 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich:

  • den Dienst nur für Websites zu nutzen, deren Inhaber er ist oder für die er eine entsprechende Berechtigung hat;
  • keine rechtswidrigen, gewaltverherrlichenden, pornografischen oder anderweitig anstößigen Inhalte über den Dienst zu verbreiten;
  • den Dienst nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht zur absichtlichen Erzeugung unnötiger Render-Last;
  • die technischen Anweisungen des Anbieters zur Einrichtung (DNS, Reverse-Proxy-Konfiguration) zu befolgen.

(2) Bei Verstößen gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Abmahnung mit angemessener Frist vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die Haftungsbeschränkung gilt auch zugunsten der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der durch den Dienst gerenderten Inhalte. Der Kunde bleibt für die Inhalte seiner Websites allein verantwortlich.

(6) Der Anbieter haftet nicht für entgangene Suchmaschinen-Rankings oder SEO-Ergebnisse. Der Dienst stellt eine technische Infrastruktur zur Verfügung; die tatsächliche Indexierung und Bewertung durch Suchmaschinen liegt außerhalb der Einflusssphäre des Anbieters.

(7) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 11 Gewährleistung

(1) Der Anbieter gewährleistet, dass der Dienst im Wesentlichen der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung entspricht. Unerhebliche Abweichungen begründen keinen Mangel.

(2) Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach deren Entdeckung anzuzeigen. Der Anbieter wird gemeldete Mängel in angemessener Frist beheben.

§ 12 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß der Datenschutzerklärung und den Bestimmungen der DSGVO.

(2) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO), wird auf Anforderung des Kunden ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.

(3) Der Kunde ist für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften hinsichtlich der von ihm über den Dienst verarbeiteten Inhalte selbst verantwortlich.

§ 12a Kostenlose SEO-Tools und E-Mail-Kommunikation

(1) Der Anbieter stellt auf seiner Website kostenlose SEO-Analyse-Tools (z. B. Crawler-Simulator) zur Verfügung. Zur Zustellung der Analyseergebnisse ist die Angabe einer E-Mail-Adresse und deren Verifizierung per Bestätigungscode erforderlich.

(2) Im Rahmen der Nutzung der kostenlosen Tools kann der Nutzer optional einwilligen, gelegentliche Produktinformationen und Angebote des Anbieters per E-Mail zu erhalten. Diese Einwilligung ist freiwillig, kann jederzeit widerrufen werden und ist keine Voraussetzung für die Nutzung der kostenlosen Tools.

(3) Die im Rahmen der kostenlosen Tools erhobenen E-Mail-Adressen werden vom Anbieter gespeichert und ausschließlich für die Zustellung der angeforderten Analyseergebnisse sowie — bei erteilter Einwilligung — für gelegentliche Produktinformationen verwendet.

(4) Der Widerruf der Einwilligung zum Erhalt von Produktinformationen kann durch Antwort auf eine entsprechende E-Mail mit dem Betreff „Unsubscribe" oder durch formlose Mitteilung an den Anbieter erfolgen.

§ 13 Geheimhaltung

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort.

§ 14 Änderung der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit die Änderungen für den Kunden zumutbar sind.

(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor dem geplanten Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die Änderungen als akzeptiert. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung der 30-Tage-Frist und das Widerspruchsrecht gesondert hinweisen.

(3) Widerspricht der Kunde den Änderungen, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag ordentlich zum nächsten Kündigungstermin zu kündigen.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung wird durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.

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